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Monitoring und Betrieb

Wissen, was Ihre KI wirklich darf

Ein MCP-Server gibt der KI Zugriff auf Unternehmensdaten. Die Betriebsüberwachung zeigt, ob er läuft, wie schnell er antwortet und welche Werkzeuge freigeschaltet sind — und wer wann was daran geändert hat.

Warum das vertrauenswürdig ist

Wir zeigen kein Bild, das jemand einmal abgetippt hat.

Die meisten Betriebsübersichten zeigen das, was bei der Inbetriebnahme eingetragen wurde. Ein halbes Jahr später ändert sich etwas am Server — und die Übersicht leuchtet weiter grün. Ein solches Bild ist schlimmer als ein leeres Feld, weil man ihm glaubt.

Was wir nicht wissen, behaupten wir nicht.
Das Portal zeigt gemessene Zustände. Fehlt eine Messung, schreiben wir das hin, statt einen Schätzwert einzusetzen.
SituationBei unsÜblich
Server meldet seine Werkzeuge noch nichtdas Portal sagt, dass wir es nicht wissen, und erklärt, wie die Meldung aktiviert wirdbei der Inbetriebnahme von Hand eingetragen und nie wieder aktualisiert
Verfügbarkeit ohne Messwertezeigt einen Strichzeigt 100 % — null Fehler aus null Prüfungen
Änderung an den Einstellungenwird in eine Spur geschrieben, die sich nicht überschreiben oder löschen lässtein Protokoll, in das man eingreifen kann
Zugangsdatenwir speichern sie gar nicht, nur einen Verweis auf ihren Ablageort„sicher gespeichert und verwaltet“

Genehmigt versus tatsächlich

Der Server meldet, was er wirklich anbietet. Wir vergleichen es mit dem Genehmigten.

Die Liste erlaubter Werkzeuge in unserem System ist eine Vereinbarung. Sie allein garantiert nicht, dass der Server sich daran hält — deshalb fragen wir den Server und nicht das Papier.

Unbekannt

Der Server hat sich noch nicht gemeldet. Wir vergleichen nicht und behaupten nicht, dass alles in Ordnung ist — wir schreiben, dass wir es nicht wissen.

Übereinstimmend

Die angebotenen Werkzeuge entsprechen der genehmigten Konfiguration, unverändert seit der letzten Prüfung.

Abweichung

Der Server bietet ein Werkzeug an, das nie genehmigt wurde. Die KI hat Zugriff auf etwas, das niemand vereinbart hat — und Sie erfahren es sofort.

Ein zusätzliches Werkzeug ist ein Sicherheitsereignis und wird als Incident behandelt. Ein fehlendes Werkzeug bedeutet meist nur, dass die neueste Konfiguration noch nicht ausgerollt ist — im Portal sichtbar, aber es weckt niemanden.

Warum das zählt

Eine Integration fällt selten laut aus. Sie fällt leise aus.

Mit dem Livegang hört die Arbeit nicht auf, da fängt sie an. Für diese Situationen gibt es die Überwachung.

Die Integration funktioniert nicht mehr und das Unternehmen erfährt es von Nutzern, nicht vom Monitoring.

„Der Server läuft“ sagt nichts darüber, ob die Anbindung an CRM oder Postfach noch funktioniert.

Niemand weiß genau, welche Werkzeuge der KI offenstehen und wann sich das zuletzt geändert hat.

Bei einer Störung wird zuerst diskutiert, auf wessen Seite das Problem überhaupt liegt.

Was überwacht wird

Vier Dinge, die Sie über den Betrieb wissen müssen.

Wir messen von außen, unabhängig davon, was der Server über sich selbst behauptet. Dieselben Zahlen und Aufzeichnungen sehen Sie auch.

  1. 01

    MCP-Server

    Ihr Betrieb

  2. 02

    Messung

    jede Minute, von außen

  3. 03

    Auswertung

    Schwelle, Dauer, Ruhemodus

  4. 04

    Incident

    Zeitachse und Erklärung

  • In Ordnungantwortet in der erwarteten Zeit
  • Eingeschränktantwortet langsam oder mit Fehlern
  • Nicht erreichbarantwortet nicht

Der Status wird nie allein über Farbe vermittelt — immer mit Beschriftung und Zeichen.

Verfügbarkeit und Antwortzeit

Ein Health-Check im Minutentakt aus unserer Infrastruktur, unabhängig vom Server selbst. Die Verfügbarkeit führen wir über 24 Stunden, 7 und 30 Tage.

  • Prüfung jede Minute
  • Verfügbarkeit über 24 Std. / 7 Tage / 30 Tage
  • Antwortzeit inklusive 95. und 99. Perzentil
  • ein Mittelwert allein verdeckt auch unangenehme Ausfälle

Fehler nach Ursache

Fehler werden unterschieden, nicht nur gezählt. Der Unterschied zwischen „der Server antwortet nicht“ und „er antwortet, aber seine CRM-Anbindung ist tot“ entscheidet darüber, wer es beheben muss.

  • Zeitlimit überschritten
  • DNS oder TLS fehlgeschlagen
  • Authentifizierung abgelehnt
  • Problem erst im nachgelagerten System

Berechtigungen und Konfiguration

Welche MCP-Werkzeuge ein Server freigeschaltet hat, wird erfasst, versioniert und freigegeben. Zu jeder Änderung ist ersichtlich, wer sie vorgenommen hat, wann, was genau sich gegenüber der Vorversion unterscheidet und warum.

  • Liste der freigegebenen Werkzeuge
  • Version und Freigabe je Änderung
  • Unterschied zur Vorversion
  • Zugangsdaten werden nicht gespeichert — nur ein Verweis auf ihren Ablageort

Incidents

Geht etwas schief, entsteht ein Incident mit Zeitachse. Sie sehen Status und Erklärung — nicht unsere internen Betriebsnotizen.

  • Zeitachse des Vorfalls
  • aktueller Status
  • eine Erklärung, die auch außerhalb der IT verständlich ist
  • nach der Behebung Ursache und Maßnahme

Was der Kunde sieht

Eigener Zugang zum Portal statt PDF-Bericht einmal im Monat.

Das Portal steht jederzeit offen. Wie es Ihrer Integration geht, sehen Sie auch am Sonntagabend — ohne auf unsere Antwort zu warten.

Ein Kunde sieht ausschließlich seine eigenen Daten. Die Mandantentrennung ist in der Anwendung und in der Datenbank erzwungen — nicht bloß im Code vereinbart.

  • Überblick über die eigenen Server
  • Diagramme zu Verfügbarkeit und Antwortzeit im gewählten Zeitraum
  • Zustand jeder Systemanbindung und der Berechtigungsumfang dazu
  • Konfigurationshistorie: wer wann was geändert hat
  • Incidents mit Status und Erklärung
  • ein Änderungsprotokoll Ihrer Organisation, das sich nachträglich nicht ändern lässt
  • Einstellung, wer ab welcher Schwere benachrichtigt wird

Wie eine Störung abläuft

Von der Erkennung zur Erklärung in vier Schritten.

  1. 01

    Erkennung

    Die Prüfung läuft jede Minute, das Problem zeigt sich also, bevor ein Nutzer dazu kommt, es zu melden.

  2. 02

    Auswertung

    Ein Alarm entsteht erst, wenn die Bedingung länger anhält — nicht nach einem einzelnen verlorenen Paket. Wiederholte Meldungen desselben Problems werden zusammengefasst.

  3. 03

    Alarmierung

    Per E-Mail oder Webhook, je nach eingestellter Schwere. Während geplanter Wartung wird kein Alarm ausgelöst.

  4. 04

    Incident

    Bei ernsten Problemen entsteht ein Incident, in dem der Verlauf mitgeschrieben wird. Nach der Behebung kommen Ursache und Maßnahme dazu.

Monitoring verhindert keinen Ausfall. Es verkürzt die Zeit, bis jemand davon weiß — und beendet das Rätselraten darüber, was passiert ist.

Häufige Fragen

Was zur Überwachung am häufigsten gefragt wird.

Müssen wir dafür etwas installieren?

Die Basismessung läuft von außen, auf Ihrer Seite ist nichts zu ergänzen. Detailliertere Metriken kann der Server auf Wunsch selbst melden.

Sehen Sie in unsere Daten?

Nein. Das Monitoring erfasst Verfügbarkeit, Antwortzeit und Fehlerquote. E-Mail-Inhalte, CRM-Einträge oder personenbezogene Daten werden darin nicht gespeichert.

Wer erfährt von einem Ausfall zuerst, Sie oder wir?

Die Alarmierung geht an beide Seiten gleichzeitig. Wer ab welcher Schwere benachrichtigt wird, stellen Sie selbst ein.

Lässt sich auch ein Server überwachen, den wir selbst gebaut haben?

Ja, sofern er über HTTPS erreichbar ist. Es muss kein Server sein, den wir geliefert haben.

Was, wenn wir aufhören wollen?

Die Daten bleiben Ihre und die Überwachung lässt sich abschalten. Sie bindet Sie an nichts weiter.

Beschreiben Sie uns, was Sie betreiben, und wir gehen durch, was sich zu überwachen lohnt.

Nicht alles muss gemessen werden. Im Erstgespräch klären wir, was bei Ihnen kritisch ist und was nur ein Auge braucht.

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